Nino Haratischwili: Das achte Leben (Für Brilka)




Roman

1. September 2014
€ 34,00
1280 S. | Ganzumschlag | Schön gebunden. Farbiges Vorsatzpapier. Lesebändchen
ISBN 978-3-627-00208-4

 

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Georgien, 1900: Mit der Geburt Stasias, Tochter eines angesehenen Schokoladenfabrikanten, beginnt dieses berauschende Opus über sechs Generationen. Stasia wächst in der wohlhabenden Oberschicht auf und heiratet jung den Weißgardisten Simon Jaschi, der am Vorabend der Oktoberrevolution nach Petrograd versetzt wird, weit weg von seiner Frau. Als Stalin an die Macht kommt, sucht Stasia mit ihren beiden Kindern Kitty und Kostja in Tbilissi Schutz bei ihrer Schwester Christine, die bekannt ist für ihre atemraubende Schönheit. Doch als der Geheimdienstler Lawrenti Beria auf sie aufmerksam wird, hat das fatale Folgen ...
Deutschland, 2005: Nach dem Fall der Mauer und der Auflösung der UdSSR herrscht in Georgien Bürgerkrieg. Niza, Stasias hochintelligente Urenkelin, hat mit ihrer Familie gebrochen und ist nach Berlin ausgewandert. Als ihre zwölfjährige Nichte Brilka nach einer Reise in den Westen nicht mehr nach Tbilissi zurückkehren möchte, spürt Niza sie auf. Ihr wird sie die ganze Geschichte erzählen: von Stasia, die still den Zeiten trotzt, von Christine, die für ihre Schönheit einen hohen Preis zahlt, von Kitty, der alles genommen wird und die doch in London eine Stimme findet, von Kostja, der den Verlockungen der Macht verfällt und die Geschicke seiner Familie lenkt, von Kostjas rebellischer Tochter Elene und ihren Töchtern Daria und Niza und von der Heißen Schokolade nach der Geheimrezeptur des Schokoladenfabrikanten, die für sechs Generationen Rettung und Unglück zugleich bereithält.
Das achte Leben (Für Brilka) ist ein epochales Werk der auf Deutsch schreibenden, aus Georgien stammenden Autorin Nino Haratischwili. Ein Epos mit klassischer Wucht und großer Welthaltigkeit, ein mitreißender Familienroman, der mit hoher Emotionalität über die Spanne des 20. Jahrhunderts bildhaft und eindringlich, dabei zärtlich und fantasievoll acht außergewöhnliche Schicksale in die georgisch-russischen Kriegs- und Revolutionswirren einbindet.

 

 
 


 
 


 
 


Stammbaum zum Downloaden

Zitate zum Titel in Auswahl

Interview mit der Autorin

Nino Haratischwili in der FAZ

Nino Haratischwili in der taz

Nino Haratischwili im KulturSPIEGEL

Nino Haratischwili im buchjournal

Nino Haratischwili bei TITEL THESEN TEMPERAMENTE

Nino Haratischwili im NDR Kulturjournal

Nino Haratischwili im rbb-Kulturmagazin STILBRUCH
 
 


Mit ihrer Familiensaga entzückt Nino Haratischwili nicht nur Kritiker, sondern auch Historiker, weil sie so akribisch recherchiert und so packend erzählt.
Max Moor, TITEL THESEN TEMPERAMENTE

Ein großer historischer Roman, so prall mit menschlichen Dramen wie das echte Leben.
Norbert Kron, TITEL THESEN TEMPERAMENTE

Ein überwältigender Roman!
NDR Fernsehen "NDR Buch des Monats Oktober"

Mit ihren 31 Jahren gehört Nino Haratischwili zu den kraftvollsten Erzählerinnen der deutschen Literatur, für ihr Schreiben hat sie einen ganz eigenen Ton gefunden.
RBB STILBRUCH

Dass man sich Traditionen nicht kampflos unterwerfen muss, demonstriert der prallvolle Familienroman auf seiner sprachlichen Ebene so überzeugend wie auf der inhaltlichen.
Tilman Spreckelsen, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

Für mich der beste und wagemutigste deutschsprachige Roman des Herbstes.
Andreas Platthaus, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

Diese vielfach verflochtene Familiengeschichte [ist] beeindruckend komponiert. Die Figuren sind plastisch, die Charaktere lebendig, die Spannung hält bis zur letzten der fast 1300 Seiten.
Jörg Himmelreich, DIE LITERARISCHE WELT

Wer sich für den südkaukasischen, ehemals sowjetischen Staat an der Ostküste des Schwarzen Meeres interessiert, kommt ab sofort an Nino Haratischwili nicht mehr vorbei.
Tobias Schwartz DER TAGESSPIEGEL

Was tun? Den dicksten deutschen Roman dieses Bücherherbstes lesen – und damit erfreulicherweise auch den besten.
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

Dieser Roman ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend.
Christiane Pöhlmann, TAZ

Das deutschsprachige Epos der Herbstsaison. Ein Meisterstück souveräner, dabei ungezwungen wirkender Dramaturgie.
Judith von Sternburg, FRANKFURTER RUNDSCHAU

Gleich am Anfang entfacht die Autorin ein Feuer, dass den Leser an die Geschichte fesselt. (...)Ein Schmöker, ein Schatz.
Martin Oehlen, KÖLNER STADT ANZEIGER „Buch des Monats“

Nino Haratischwili schreibt Weltliteratur: Gehaltvoll wie Tolstoj, derart monumental allemal. Sie schreibt schrecklich/schön. Ich lese ergriffen, zuletzt mit Augen voller Tränen.
Daniela Chmelik, MISSY MAGAZINE

Es ist ein Unterhaltungsroman in Episoden, der etliche filmreife Szenen enthält, mit viel Suspense und Cliffhangern.
Tobias Schwartz, ZITTY MAGAZIN

Es sind die ganz großen Themen, die Nino Haratischwili interessieren – Fragen nach Schuld und Sühne, Schicksal und Selbstbestimmung, Familie und Einsamkeit, Leidenschaft und Unbedingtheit.
Silke Behl, RADIO BREMEN

Nino Haratischwili hat sich gefunden. In einem großen, sprachgewaltigen Buch, das Georgien näher an Europa rückt.
Frédéric Schwilden, CICERO

Der Geheimtipp des Herbstes: Nino Haratischwili, 1983 in Tiflis geboren, hat in erfrischend phrasenfreiem Deutsch ein georgisches Generationen-Epos geschrieben, das die Kritk jubeln lässt.
Andreas Merkel, INTERVIEW

Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, das mich so gepackt hat, das ich so großartig finde.
Liane von Pein, rbb FERNSEHEN

Zweifelsohne eines der großen Bücher in diesem Herbst.
Katja Weise, NDR KULTUR

Der Roman ist eine wunderbare Lektüre für alle, die Familiengeschichten lieben und einen Blick auf ein Land werfen möchten, das lange hinter dem Eisernen Vorhang verborgen war.
Esther Schneider, SRF2

Ein Jahrhundertroman
RBB Radio

Wer sich von der Literatur Welthaltigkeit wünscht, der sollte "Das achte Leben (Für Brilka)" lesen.
Anne-Dore Krohn, RBB KULTURRADIO

Elegant sind die Zeitebenen miteinander verknüpft, fließen die Sätze in einem Strom, wechselt die Stillage zwischen ironischem Witz und bitterem, zumeist historisch grundiertem Ernst.
Christoph Schröder, FRANKFURTER RUNDSCHAU

Jede Figur ist in sich so stimmig gezeichnet, dass man sich schnell als Teil der Familie Jaschi fühlt und das Buch nicht aus der Hand legen möchte.
Sirka Schmidt, DARMSTÄDTER ECHO

In ihrem anspruchsvollen Werk erschafft Haratischwili ein lebenspralles Familienepos, das sechs Generationen einer georgischen Familie und die Zeitspanne von 1900 bis 2006 umfasst.
Christian Preußer, FRANKFURTER NEUE PRESSE

Echte Leser und Leserinnen (...) werden sich Nino Haratischwilis Erzählstrom ohne Zögern und mit großem Vergnügen anvertrauen. Mitlieben und Mitleiden. Und darin baden bis zum Schluss.
Gabriele Weingartner, DIE RHEINPFALZ

Selten wird in Deutschland überhaupt noch in solchem Umfang und so schön geschrieben.
Daniel Rüffer, STADTBLATT OSNABRÜCK

Wie die Autorin die Fäden dieser über ein Jahrhundert und mehrere Generationen gesponnenen Familienchronik miteinander verknüpft, ist schlichtweg beeindruckend.
Caterina Kirsten, BLOG SCHÖNESEITEN

Nicht in meinen stärksten Phantasien hätte ich mir vorzustellen vermocht, was dieses Buch mit mir machen wird. Dass es mich so komplett vereinnahmen wird.
Jacqueline Masuck, BLOG MASUKO13

Ein Buch für Genießer: Eines, das man langsam und genüsslich liest, sich auf der Zunge zergehen lässt wie Schokolade. BLOG ABOUTSOMETHING

Nino Haratischwili hat mit "Das achte Leben (Für Brilka)" große Literatur geschaffen, ein Epos, das individuelle Familiengeschichte mit der Geschichte eines ganzen Landes verwebt.
BLOG LITERATUREN

Nino Haratischwilis Epos [zieht mich] geradezu magisch an. (...) dieses Buch hat schon jetzt mein Herz erobert.
BLOG KLAPPENTEXTERIN | WE READ INDIE

Ein komplexes, sorgfältig recherchiertes und literarisch klug gestaltetes Werk, das dem Lesenden die Chance gibt, seinen Blick bis an den Kaukasus hin auszuweiten.
Andrea Pollmeier, FAUST-KULTUR

Buchhändlerstimmen

Ich bin grenzenlos begeistert! Von ihrer wundervollen Sprache, von ihrer Art, Historisches, Familiäres und Fiktionales zu verweben. Nichts anderes, das ich momentan lesen will.
Jacqueline Masuck, DUSSMANN DAS KULTURKAUFHAUS

Ich habe den Roman gelesen und bin begeistert, begeistert, begeistert. Ein Roman mit soviel Herzblut und Leidenschaft geschrieben, einfach großartig.
Karla Hellmig, DUSSMANN DAS KULTURKAUFHAUS

Nino Haratischwili hat unbestritten die Gabe, exzellente Recherche der historischen Zusammenhänge mit dem Schönsten zu verbinden, was Sprache kann: Sie kann erzählen!!!
OCELOT, NOT JUST ANOTHER BOOKSTORE

Ein wunderbares Buch! Schnell-lesen geht nicht, man muss jeden Satz einzeln genießen.
Nino Haratischwili kann schreiben. (...) diese Familiensaga ist einfach nur großartig.
Ursula Zangger, ORELL FÜSSLI BUCHHANDLUNG