Stephan Kaluza: 30 Keller


Roman
1. März 2014
€ 17,90 (D) | € 18,50 (A)
127 Seiten
978-3-627-00206-0

 

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An diesem Weihnachtsmorgen scheint die Welt des Multimilliardärs Meisner noch in Ordnung: Im Fond seines schwarzen Maybachs, den Blick abwechselnd auf den Chauffeur und den glitzernden Genfer See gerichtet, gelten seine Gedanken einer verflossenen Liebe, einer Reparatur in seiner Villa und – der einzige Eingriff in die Routine – einer anstehenden OP. Doch zu Hause angekommen, wird ihm plötzlich schwindelig, zwei Hände packen ihn, der Geruch von Chloroform ...
Als Meisner in einem fremden Keller erwacht, wird ihm klar: Er ist entführt worden. Sein Kidnapper, der sich selbst Betreuer nennt, stellt sich als Ronaldo vor. Und Ronaldo weiß mehr über Meisner, als diesem lieb sein kann – er kennt sogar das milliardenschwere „Black Budget“, das Meisners Konzern als Schmiermittel für Korruption im großen Maßstab dient. Die Lösegeldforderung ist absurd hoch, doch noch absurder scheint ihm, was mit dem Geld geschehen soll. Und Meisner ist nicht der Einzige: Noch 29 andere Milliardäre werden in Kellern festgehalten.
Der ungewöhnliche Plan soll ein System ins Wanken bringen, das immer mehr außer Kontrolle zu geraten droht und dem die Gesellschaft zunehmend schutzlos gegenübersteht. „Sie denken, das sei Wahnsinn? Im Wahn sind wir häufig anständiger als bei vollem Verstand, Herr Meisner.“

30 Keller ist ein spannender Finanz-Thriller und eine hochaktuelle Parabel auf unsere aus den Fugen geratene Gegenwart, die wir zunehmend von den schwer durchschaubaren Mechanismen der Finanzmärkte fremdbestimmt sehen.

 

 
 


 
 


 
 


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Stephan Kaluzas Thriller 30 Keller ist eine intelligente Parabel auf die globale Finanzkrise, rasant erzählt. | STERN

Eine eindrucksvolle Parabel auf den Zustand unserer Geldwirtschaft und die Welt überhaupt. | NDR KULTUR, Annemarie Stoltenberg

Die 127 Seiten lesen sich gut und flott weg, aber es ist nicht so, dass man das Buch zuklappt und die Geschichte wäre damit zu Ende. Eigentlich fängt die Geschichte nach dem Buch noch einmal an – als Nachhall. | WDR 5

Ein sehr schöner kleiner Roman. | SWR 3

Stephan Kaluza schafft es (...) den Mechanismen des Habenwollens nachzuspüren. | RHEINISCHE POST

Stephan Kaluza imaginiert nicht weniger als den ganz großen Systemcrash. Das alles aber ist keinesfalls irrsinnig, sondern nur kreativ der Realität abgeschaut – und höchst unterhaltsam. | DER WESTEN

Eine treffende Parabel auf das heutige Finanzsystem (…). In diesem Rollenspiel enttarnt er ein System, das nicht mehr zu retten ist. | VORARLBERGER NACHRICHTEN

Eine dicht geschriebene Parabel auf eine Welt, die aus den Fugen geraten ist. | MÜNSTERLAND ZEITUNG

30 Keller ist ein Juwel und Autor Stephan Kaluza ein brillanter Schreiber! | BLOG THRILLER, TOD UND TEUFEL

Stephan Kaluza entwickelt eine ganz eigene, mystische, traumhafte Welt, um die unsere zu beschreiben. (...) Er hat Komisches, Verdrehtes, Absurdes und vor allem Wesentliches zu erzählen. | CULTURMAG

30 Keller ist eine packende, meist flott erzählte Revue über das Leben eines Multimilliardärs. 30 Keller ist aber zugleich auch ein moderner Totentanz. Lesenswert! | TITEL KULTURMAGAZIN

Dieses Buch ist eine überzeugende Parabel auf die heutige Welt. | ZEILENKINO.DE

Ein spannender Finanz-Thriller mit aktuellem Bezug. | SZENARIO

Ein bitterböses Buch - für Bibliotheken geeignet, in denen es Leser gibt, die ihren Frust über die Finanzwelt auf clever perfide Weise aufgelöst sehen wollen. (...) 126 Seiten nur braucht Kaluza dazu, und er findet eine simple, sehr punktgenaue Sprache für das Endgültige, das die bisweilen ins Surreale abdriftende Handlung bietet. Chapeau! | EKZ BIBLIOTHEKSSERVICE

Ein Finanz-Thriller (mit) ungewöhnlich viel Tiefgang – und das, obwohl das Buch noch nicht einmal 130 Seiten hat. Wirklich erstaunlich. Unterstützt wird dieses geniale Gedankenkonstrukt dann noch durch Kaluzas einfache und doch eindringliche Sprache. (...) Und lesen solltet ihr jetzt auch unbedingt. Es lohnt sich. Versprochen. | BLOG MY CRIME TIME