David Schönherr: Der Widerschein


Roman
2. September 2013
€ 19,90 (D) | € 20,50 (A)
Etwa 254 Seiten
978-3-627-00195-7

 

Leseprobe

Die Niederlande im 18. Jahrhundert: Als das Waisenkind Ferdinand Meerten Pfarrer Hobrecht in die Arme gelegt wird, ahnt dieser nicht, welches Genie in dem Vierjährigen steckt. Doch bald wird deutlich: Ferdinand ist kein gewöhnlicher Junge. Schon wenige Wochen nach seiner Ankunft geschehen merkwürdige Dinge in dem kleinen Dorf, die den Pfarrer verunsichern und ihn Schlimmes ahnen lassen. Als er eines Tages ein Dutzend Blätter mit Kohlezeichnungen des Jungen findet, begreift er: Diese Skizzen überragen nicht nur alles, was er bisher gesehen hat, sondern üben eine magische, geradezu gefährliche Anziehung auf ihn aus. Zu gefährlich für Hobrecht …

David Schönherr erzählt in seinem ersten Roman die ungeheuerliche Geschichte des jungen Genies Ferdinand Meerten, der mit seinen Zeichnungen die Welt veränderte. Denn mit seinem außergewöhnlichen Talent trifft er die Menschen schon als Kind bis ins Innerste, verzaubert sie und stürzt sie ins Unglück: den Maler Bros, dem er ungeahnten Erfolg schenkt; die sagenumwobene Lucia Giannotti aus dem Wald; die schöne Magd Flora und den hartnäckigen Kunsthändler Gerlach, der sich von Ferdinands Bildern nicht weniger als Unsterblichkeit verspricht. Der Widerschein ist eine phantastische und geheimnisvolle Fabel über Sehnsüchte und Gier, über geheime Wünsche und Schwächen und eine unglaubliche Reise durch die Niederlande nach dem Goldenen Zeitalter.

 

 
 




 
 




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Inhaltlich steckt die halbe Weltliteratur in dem Teil: Gott erschuf die Welt, die Niederländer erschufen die Niederlande und David Schönherr erschuf einen wunderbaren Roman – aus dem man sich niemals vertreiben lassen will. | WDR 1LIVE

Vielleicht ist das doppelte Vexierspiel eine der vornehmsten Aufgaben jeder Art von Kunst, und der Künstler muss beinahe zwangsläufig dran zerbrechen, dass er keinen direkten Kontakt zur Wirklichkeit herstellen kann. (...) Davon einen Widerschein zu zeigen, macht David Schönherr schwerelosen Roman zum gewichtigen Buch. | Leipziger Volkszeitung

David Schönherr hat einen famosen Debütroman über die Kraft der Suggestion vorgelegt. (...) Unprätentiös ist der Erzählstil, süffisant an der einen, lakonisch an der anderen Stelle und dabei enorm bildgewaltig. (...) Der Widerschein liest sich so real wie ein Geschichtsbuch und gleichzeitig so fantastisch wie ein Märchen. | Kreuzer Leipzig

Es geht hier um die Kunst, um das Magische, das ihr anhaftet, um Ausbeutung und Gier sowie Vergeltung derselben. Ein flotter, kurzweiliger Roman. Etwas zum Schaudern für lange Herbstabende. Der Untergang kündigt sich farbenfroh und als gut inszeniertes Spektakel an. Gelungener Erstling. | Buchkultur

Ein phantastischer Roman über die Macht der Kunst in finsterer Zeit: Als hätten sich die Gebrüder Grimm mit Pieter Bruegel zusammengetan. | Christoph Peters