Nino Haratischwili: Mein sanfter Zwilling




Roman

September 2011
€ 22,90 (D) | € 23,60 (A) | CHF 34,50 (UVP)
379 Seiten | Schön gebunden | Farbiges Vorsatzpapier
ISBN 978-3-627-00175-9

 

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Die Geschichte einer Liebe zwischen zwei Menschen, die sich unmöglich lieben können – wegen des Schicksalsschlags, der sie zusammengebracht hat. Eine fatale Liebe zwischen zwei Menschen, die sich nur übereinander definieren können und doch immer wieder versuchen, ihren eigenen Weg zu gehen.
Ivo und Stella, Wahlverwandte und Schicksalsgenossen seit frühester Kindheit, sind in leidenschaftlicher und destruktiver Liebe miteinander verbunden. Jeder Versuch, ohne einander zu leben, sich dem Reigen wilder erotischer Begegnungen und hasserfüllter Streits zu entziehen, scheitert. Es ist eine namenlose Gier, die die beiden immer wieder zueinander treibt und ein tief verborgener Groll, der sie hindert, je miteinander glücklich zu sein. Haratischwilis Roman erzählt die Geschichte dieser großen Liebe und fatalen Leidenschaft und enthüllt dabei, Schritt für Schritt, Schicht für Schicht ein Familiendrama, das Stella und Ivo wie Zwillinge für immer aneinander kettet. In Rückblenden erzählt Stella die Geschichte ihrer Familie, ab dem Moment, in dem Ivo in ihr Leben tritt. Von der Affäre ihres Vaters Frank mit Ivos Mutter. Von den Nachmittagen in dem abgeschiedenen Haus am Hafen, wo sich das Paar trifft und die Kinder zusammen spielen und die Erwachsenen beim Liebesspiel beobachten. Über ihre Eltern kommen sich Ivo und Stella näher und versuchen deren Geheimnis, so gut es geht, vor der Außenwelt zu hüten, in der es Ivos Vater und Stellas Mutter und Schwester gibt. Die Affäre endet mit einem Schlag, als Ivos Vater eines Nachmittags überraschend von einer Geschäftsreise nach Hause kommt.

Mein sanfter Zwilling erzählt sprach-gewaltig, melancholisch, gravitätisch wie die herbstliche See und mit scharfem Blick für die Abgründe und Unwägbarkeiten der menschlichen Natur von einem erschütternden Familiendrama, einer verlorenen Kindheit und einer großen Liebe, die in dieser Welt keinen Ort findet.

 

 
 


 
 


 
 






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Wir haben hier eine neue Heldin der zeitgenössischen deutschen Literatur. (…) Den Namen Nino Haratischwili sollte man sich merken. Sie traut sich etwas und geht in die Vollen. Sie schreibt über das Schicksal von Familien, über Gewalt in Beziehungen, über die Verheerungen der Kriege. Und ihr Roman wirkt bei alldem an keiner Stelle überladen. Er schlägt die großen Bögen. Er ist ein Epos mit klassischer Wucht, mit hoher Emotionalität und stellt vieles in den Schatten, was in diesem Herbst auf dem deutschen Buchmarkt erscheinen wird. DEUTSCHLANDRADIO KULTUR

Stellas und Ivos Liebe ist so ungestüm und selbstzerstörerisch wie die von Cahit und Sibel in Fatih Akins Gegen die Wand. (…) Mein sanfter Zwilling ist nicht nur eine wilde, mitreißende Liebesgeschichte sondern auch ein Generationenporträt, ein toller Familien- und Spannungsroman, wie man es in der deutschsprachigen Literatur in dieser Kombination selten findet. (…) Nino Haratischwili erzählt sprachlich geradlinig und entwickelt dabei noch einen unaufdringlichen, eigenen Sound. Mein sanfter Zwilling ist ein ungemein körperlicher, sinnlicher Roman. Sollte Haratischwili nach diesem zweiten Buch das Niveau halten, wäre noch einiges von ihr zu erwarten. SPIEGEL ONLINE

Nur ein Jahr nach Juja kommt Nino Haratischwilis neuer Roman und ist noch besser: Mein sanfter Zwilling ist die Geschichte von Stella und Ivo, die seit ihrer Kindheit durch einen Schicksalsschlag untrennbar verbunden sind. Sie lieben und sie hassen sich, sind Seelenverwandte, deren Welt nicht heil ist und sie nicht zueinander kommen lässt. BRIGITTE

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